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Die Gäms aus dem Gletschereis

Der dramatische Gletscherschwund in den Alpen beschert nicht nur den Archäologen - Stichwort Gletschermann „Ötzi" - einzigartige Funde. Im Herbst 2004 gab der Plattagletscher bei Mühlen ein fast vollständig erhaltenes Gämskitz frei. Mit dem Unterschied, dass der Fund bis zur Bergung durch eine Fachperson unberührt blieb, ist die Geschichte der Entdeckung fast deckungsgleich mit der Auffindung des weltberühmten Mannes vom Similaungletscher. Der Berggängerin Claudia Heinz fiel beim Aufstieg auf den Piz Platta ein eigenartiges Objekt auf, das aus dem Gletschereis ragte. Beim näherem Hinsehen erkannten sie und der Tourenleiter Markus Kunfermann, dass es sich um ein im Eis begrabenen Tier handelte. Im Gegensatz zu den Entdeckern des Eismannes liessen sie den eigenartigen Fund unberührt. Sie meldeten den Fund dem für dieses Gebiet zuständigen Wildhüter Simon Jäger. Dieser erkannte sofort die Bedeutung des Fundes und orientierte umgehend das Bündner Naturmuseum. Einige Tage später, das Gämskitz war nun fast ganz ausgeapert, konnte er das Tier vollständig freilegen, sorgfältig einpacken und ins Naturmuseum transportieren.

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